Über mich und meine Kameras
Als ich 14 Jahre alt war habe ich meine erste Kamera gekauft, die Minolta Riva Zoom 140 EX. Durch einen Sommerferienjob hatte ich genügend Geld zusammen um mir einen der besten Fotoapparate in diesem Segment zu kaufen. Ein "Mega"-Zoom war mein ganzer Stolz, dazu Funktionen wie Makro, Serienbilder, Portrait und Nachtaufnahme. Die Kamera machte damals wie auch heute (2. Exemplar) erstklassige Bilder, die Qualität ist in dieser Klasse unübertrefflich.
Bis heute ist immer wieder ein neuer Film drin, obwohl sie mittlerweile, dem digitalen Zeitalter zu Lasten, ihren Platz auf dem Regal kaum verlässt.
Nun, nachdem schon alle Freunde und Familienmitglieder eine Digitalkamera besaßen, zog ich 2007 als Schlusslicht mit einer Canon Powershot A640 nach. Das machte auf Anhieb einen riesen Spaß. Schwenkmonitor, erweiterte Makrofunktion, manuelle Einstellmöglichkeiten, 10 Megapixel, Weißabgleich, Colorkey, Farbwechsel, Blitz auf dem zweiten Vorhang, etc.
Nach ca. 2,5 Jahren und dem zusätzlichen Nachfolgemodell Powershot A650IS kam dann die erste Spiegelreflexkamera ins Haus.
Die Sony Alpha 550.
Warum Sony? Klappbildschirm, HDR, Bildstabilisator im Kameragehäuse, Phasen-AF im Live-View-Modus und einige andere hervorangende Features. Der Vorteil des gehäuseinternen Bildstabilistors liegt auf der Hand: Gute alte Minolta-AF-Objektive (seit 1985 gebaut) sind dadurch ebenfalls stabilisiert. Gerade die Linsen aus der Ofenrohrgeneration (1985-1991) bieten eine überragende Qualität und sind mittlerweile sehr günstig auf dem Gebrauchtmarkt zu bekommen. Ein Beispiel: das legendäre "Ofenrohr" Minolta AF 70-210mm F4 bekommt man in einem guten Zustand für 120,- Euro.
Nicht zuletzt überzeugte mich auch die Haptik der Sony. Viele Knöpfe für direktes Zugreifen auf die wichtigsten Funktionen beschleunigen die Arbeitsweise und ersparen das lästige Menü-Surfen. Dazu ein Gehäuse welches durch Gewicht und Größe sehr angenehm in der Hand lag.
Zu der Alpha 550 kam nach einem Jahr das Nachfolgemodell Alpha 580.
Mit den Kameras und Objektiven bin ich stets auf der Hut, etwas neues zu entdecken und zu erfinden. Dinge und Momente mit einer besonderen Sichtweise festzuhalten und diese weiterzugeben, ist mein stets verfolgtes Ziel. Deshalb ist Kreativität bei mir großgeschrieben und wie mein Slogan schon sagt:
Es kommt nicht darauf an was man fotografiert, sondern wie man es fotografiert!